«Der saure Mensch» Gesundheit erhalten mit stoffwechselgerechter Ernährung


Vor einigen Jahren erregten Schlagzeilen über Waldsterben und sauren Regen die Gemüter. Heute ist dies kaum noch ein Thema - es gehört sozusagen zum Alltag. Jeder dritte Baum in Deutschland ist dabei krank und vom Absterben bedroht.
Doch die gleichen Schadstoffe, welche unsere Wälder bedrohen, zerstören auch unsere Gesundheit. Nicht einmal 10% aller Deutschen sind nicht säurekrank. Nur etwa 5 Millionen Menschen sind noch wirklich gesund.
Zählen Sie sich dazu?

Säure verursacht Beschwerden
Sie kennen die täglichen Wehwechen und Probleme, mit denen man sich inzwischen abgefunden hat und die man mit allerlei Mitteln zu bekämpfen versucht: Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit, häufiges Sodbrennen, Verspannungen, allergische Reaktionen, tränende Augen und tropfende Nase bei Parfüms, Zigarettenrauch oder Autoabgasen. Dazu gesellen sich dann Magenbeschwerden, Verdauungsprobleme, Hautausschlag und ernsthaftere Erkrankungen wie Geschwüre, Diabetes oder Asthma. Wieso werden die Menschen immer anfälliger für Krankheiten, trotz der scheinbar besseren medizinischen Versorgung?
Die Zahlen zumindest lügen nicht. Während die Krankenkassen in Deutschland im Jahre 2000 mit 144,65 Milliarden DM wegen ernährungsbedingter Krankheiten belastet wurden, waren es im Jahr 2001 schon 148,575 Milliarden DM - also fast 4 Milliarden DM mehr: Tendenz steigend (2004: ca. 77 Mrd. €).

Säuren und Basen - was ist das überhaupt?
Säuren sind chemische Verbindungen, welche Wasserstoff enthalten. Säuren sind ebenso wie Basen in hoher Konzentration ätzend. Sie reagieren schnell chemisch mit Metallen oder Basen und bilden so neutrale Salze - sogenannte Schlacken. Die bekanntesten Säuren sind Salzsäure, Salpetersäure, Phosphoräure und Schwefelsäure.
Basen sind die Gegenspieler der Säuren. Sie bilden neutrale Salze, wenn sie mit Säure chemisch reagieren. In Wasser gelöst nennt man sie Laugen. Sie sind basisch oder alkalisch. Die wichtigsten Laugen sind Kalilauge und Natronlauge.
Ein Messwert, ob eine chemische Verbindung sauer oder basisch ist, ist der pH-Wert, welches für das lateinische "potentia hydrogenii" steht und "Stärke des Wasserstoffs" bedeutet. Er misst die Konzentration der Wasserstoffinonen, welche ausschlaggebend ist für den sauren oder basischen Gehalt einer Substanz. Die Skala reicht dabei von 0 für stark sauer bis 14 stark basisch. In der Mitte liegt der pH-neutrale Punkt von 7. Reines bzw. destilliertes Wasser ist pH-neutral. Die Skala ist nicht linear. Jeder Punkt bedeutet eine Verzehnfachung des Säuregrades. Damit ist eine Zitrone mit pH 2,5 zehn mal saurer als eine Kiwi mit einem pH-Wert von 3,5.

Bäume versuchen den durch Übersäuerung entstandenen Schaden auszugleichen, indem sie basische Mineralien aus dem Boden ziehen bzw. die Säuren in den Boden leiten, wo Basen für eine Neutralisation sorgen sollten. Die durch sauren Regen ohnehin schon übersäuerten Böden schaffen dies dann jedoch nicht mehr und der Baum muss versauern, da er mit der Zeit keine basischen Stoffe mehr aufnehmen kann.
Das Absterben geht langsam. Sind nicht mehr genügend Mineralien im Boden, greift der Baum seine eigenen Reserven an. Er zieht dazu aus den alten Nadeln oder Blättern die noch vorhandenen basischen Nährstoffe, z.B. Kalzium, Kalium oder Magnesium und schneidet diese Blätter und Nadeln von der Nährstoffzufuhr ab. So kann er seine neuen, jungen Triebe versorgen und vor der Säure schützen. Die alten Blätter und Nadeln, welche nun nur noch sauer und nährstofflos sind, fallen zu Boden, geben aber kaum noch eine Grundlage für einen gesunden Nährboden.

Ebenso ist es mit dem Menschen. Unser Körper muss seine lebenswichtigen Organe wie Herz, Gehirn und Lunge vor der Säure schützen. Dazu greift er seine Reserven an basischen Mineralien an, wenn er keine Basen aus der Nahrung erhält: er entzieht den Knochen und Zähnen, Muskeln und Sehnen die benötigten Mineralien und Nährstoffe. Die Folgen für unsere Gesundheit sind nicht sofort erkennbar, belasten uns häufig erst im Alter: Osteoporose (Knochenbrüchigkeit/-schwund), Gelenkerkrankungen wie Rheuma und Arthrose, Wirbelverformungen (Bandscheibenvorfall) und Zahn- und Haarausfall. Das typische Erscheinungsbild eines gebeugten alten Mannes ohne Haare und Zähne ist uns bekannt. Natürlich sind dies auch Alterserscheinungen, die Übersäuerung leistet dazu jedoch einen wesentlichen Beitrag.

Wie sauer darf der Mensch sein?
Normalerweise überhaupt nicht. Außer Magen und Säureschutzmantel der Haut sind wir hauptsächlich basisch. Die Säure hat dabei z.B. eine Schutzfunktion vor Krankheitserregern. Das Blut hat einen basischen pH-Wert von 7,35 - 7,45. Sinkt oder steigt der pH-Wert unter oder über diese Werte, stirbt der menschliche Organismus. Muskeln und Organzellen liegen um pH 6,9, sind also leicht sauer, da hier ständig durch die Sauerstoffverbrennung in den Zellen Kohlensäure entsteht. Eine ständige Entsäuerung ist also wichtig um seine Gesundheit zu erhalten. Sinkt der pH-Wert z.B. beim Herz unter 6,2, so bleibt das Herz stehen: Wir erleiden einen Herzinfarkt. Die Bauchspeicheldrüse und der Darm sind deutlich basisch, sie haben einen pH-WErt von 8,0. Dies ist auch wichtig, um die Säuren des Magensafts zu neutralisieren, welcher pH-Werte zwischen 1,2 und 3,0 besitzt.

Säure-Basen-Gleichgewicht - Ernährung

Säure-Basen-Lebensmittel aus den so genannten "Säure-Basen-Listen" sind leider nur bedingt nutzbar. Der individuelle Stoffwechsel bestimmt das physiologische Säure-Basen-Gleichgewicht. Nur was effektiv verstoffwechselt werden kann, reguliert die Basen respektive die Säuren im Organismus. Die wichtigste Voraussetzung ist die passende und stoffwechselgerechte Ernährungsweise (Metabolic Typing). Ein individuelles physisches Säure-Basen-Gleichgewicht bedeutet für den menschlichen Organismus, entsprechend sauer zu sein, damit die biochemischen Abläufe funktionieren können. In einem anderen Organismus muss für einen intakten Prozess das gleiche Milieu basischer sein. Diese Säure-Basen-Regulation kann ein gesunder Organismus auf Dauer nur dann regulieren, wenn der Körper biologische und biodynamische, also lebendige Lebensmittel zu Verfügung hat. Die biologische Ernährungsweise ist die Grundvoraussetzung aller Stoffwechselprozesse. Tatsache ist, dass die moderne und "normale" Ernährungsweise weit entfernt von Lebendigkeit ist und jeden Organismus in seinen Stoffwechselprozessen empfindlich stört. Geschieht dies langfristig, verschiebt sich das physiologische Gleichgewicht und somit werden die empfindlichen biochemischen Prozesse zunächst erst gestört und später im schlimmsten Fall sogar unmöglich durchzuführen. Um das Gewissen zu beruhigen, werden dann viel zu viele Basen-Salze oder Basen-Mittel eingenommen. Solange der Stoffwechsel durch die Fehler zuvor stagniert, kann auch das Basen-Mittel den Stoffwechsel und unsere Gesundheit weiter massiv stören.

Grundlagen für einen aktiven Säure-Basenhaushalt sind die stoffwechselgerechte Ernährung und die entsprechende Zufuhr an Mikronährstoffen aus vollreifen Gemüse, Obst und Beerensorten oder inform eines Gemüse-Obst-und Beerenkonzentrates.

Sprechen Sie uns an wir helfen Ihnen gern, Ihr individuelles Säure-Basen-Gleichgewicht mittels einer Stoffwechseltypisierung nach Metabolic Typing zu erreichen. Abnehmen ohne Diät und gleichzeitig Ihre Gesundheit erhalten.

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Durch den Taille-Hüft-Quotient (engl.: Waist-to-hip-ratio - WHR) kann Ihre persönliche Körperfettverteilung bestimmt werden. Sie gibt Auskunft, ob ein erhöhtes gesundheitliches Risiko vorliegt und wie der BMI einzuschätzen ist. Dabei werden zwei Typen unterschieden:

  • bauchbetonte (androide) Fettgewebsverteilung, meist bei adipösen Männern, sogen. «Apfeltyp»
  • hüftbetonte (gynoide) Fettgewebsverteilung, meist bei adipösen Frauen, sogen. «Birnentyp»

Bestimmen Sie Ihren persönlichen Taille-Hüft-Quotient (WHR)


Gehen Sie dabei wie folgt vor:
Messen Sie mit einem Maßband die Taille unter dem untersten Rippenbogen bzw. leicht über dem Bauchnabel. Die Hüfte messen Sie am obersten Ende der Oberschenkelknochen (breiteste Stelle/seitlicher Hügel) über den Po. Natürlich sollten Sie möglichst störende Kleidung ablegen und direkt auf der Haut das Maßband anlegen. Atmen Sie dabei ruhig und ziehen Sie nicht den Bauch ein.

Ihr Hüftumfang:
 cm
Ihr Taillenumfang:
 cm
Ihr Geschlecht:
 
 

Die bauchbetonte Fettzunahme ist mit einem größeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus II verbunden, da diese Fettzunahme insbesondere auch die inneren Organe betrifft und die Fettzellen schneller freigesetzt und verstoffwechselt werden können. Beim Birnentyp werden die Fettzellen subkutan, also unter der Haut, im Oberschenkel- Hüft- und Pobereich angelegt, wo natürlich die inneren Organe weniger betroffen sind. Dafür lässt sich der «Apfeltyp-Bauch» schneller wieder abbauen und damit das Gesundheitsrisiko schneller wieder reduzieren.



Unterkategorien

Ernährungsbedingte Erkrankungen


Die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr verbessert. Heute erhalten wir alles, was wir benötigen, auf dem Markt. Trotzdem gibt es mit Hinblick auf eine gesunde Ernährung Mängel.

Krankheiten nehmen zu

  • Dies belegen unter anderem die steigenden Kosten im Gesundheitswesen. Die Anzahl der Totesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen stetig zu, ebenso die Häufigkeit ernährungsbedingter Krebsarten, wie z.B. Magen- und Darmkrebserkrankungen. Noch beunruhigender ist die steigende Tendenz der Anzahl an Fettleibigen, die sich in den letzten zehn Jahren VERDOPPELT hat
    [Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)]
  • Mehr als 12 Millionen Kinder in der EU sind entweder übergewichtig oder stark übergewichtig [ IASO/IOTF Bericht 2010  ]

 

Hier ein Überblick über die (häufigsten) ernährungsbedingten Krankheiten und Krankheiten, bei denen die Ernährung eine wichtige Rolle spielt:


Hinweis:
Sollten Sie Fragen zu einer speziellen Erkrankung haben, kontaktieren Sie uns einfach.

Service der Ernährungsberatung24 Dresden